KI.Lab - Werkstatt für Filmentwicklung mit KI

Dozent:innen: Oliver Schütte & KI-Expert:innen 


Berlin - 26.09.26 - 15.04.27 - 7 Monate - berufsbegleitend in einer Mischform von Präsenz und Online
mit eigener Filmentwicklung - 3.200 € (Möglichkeit für einen weiteren Teilnehmer eines Entwicklerteams für nur 1.600 €).

Die Kostenübernahme durch die Agentur für Arbeit mittels Bildungsgutschein ist leider NICHT möglich.

Das KI.lab ist ein achtmonatiges Weiterbildungs- und Entwicklungsformat für Filmemacherinnen und Filmemacher, die Künstliche Intelligenz praktisch und reflektiert in ihre kreative Arbeit integrieren wollen. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung von Stoffen, sondern auch um die visuellen Aspekte der Arbeit mit KI. Im Mittelpunkt des KI.lab steht die kontinuierliche Arbeit an einem konkreten eigenen Filmprojekt.

Eine der Besonderheiten besteht darin, dass auch Teams teilnehmen können. Dabei spielt es keine Rolle um es sich um ein Autor/innen-Team oder ein Gespann aus Autor/in & Produzent/in handelt.

 


BEWERBUNG

Für Einzelheiten zur Bewerbung und weiteren Details der Ausbildung fordern Sie bitte unser INFO-PDF an. (in Kürze hier abrufbar)

 

ZIEL DER WEITERBILDUNG

Die Teilnehmenden arbeiten während des gesamten KI Labs an einem eigenen, frei wählbaren Projekt. Dies kann ein Spielfilm- oder Fernsehdrehbuch, ein Serienkonzept oder ein anderes filmisches Format sein. Alternativ besteht die Möglichkeit, einen Kurzfilm vollständig oder weitgehend mit KI-basierten Verfahren zu realisieren. Unabhängig vom Format spielt die Prävisualisierung eine zentrale Rolle. Die Projekte werden früh und kontinuierlich in Bilder und Bewegtbild übersetzt, um Stoffe, Figuren, Räume und Inszenierung visuell zu denken und zu entwickeln. KI wird dabei als produktives Werkzeug innerhalb bestehender filmischer Arbeitsweisen verstanden – nicht als Ersatz für Autorenschaft, Regie oder künstlerische Entscheidung.
 
Ziel ist es, Geschichten nicht nur textlich, sondern zunehmend über Bilder, Sequenzen und visuelle Prototypen zu bearbeiten. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger auf der klassischen Fertigstellung eines Drehbuchs als auf der Entwicklung zukunftsfähiger Arbeitsweisen. Die Teilnehmenden lernen, mit KI gestützten Bild- und Videowerkzeugen zu arbeiten, visuelle Konzepte zu testen und Ideen früh sichtbar zu machen. Die Projekte dienen damit sowohl als inhaltliche Grundlage als auch als praktisches Trainingsfeld für neue Formen der filmischen Entwicklung und Vorbereitung.

Am Ende steht ein präsentationsfähiger Projektstand, der sowohl künstlerisch als auch technologisch nachvollziehbar ist und als Grundlage für weitere Entwicklung oder Finanzierung dienen kann. KI-Kurzfilme können sofort bei Filmfestivals eingereicht bzw. auf YouTube veröffentlicht werden.

 

INHALT DER WEITERBILDUNG

Einführung in die KI für Autor:innen 26.09. und 27.09.26 - 10.00 bis 18.00 Uhr

Besprechung der Projekte 06.10., 13.10., 20.10.26 - 19.00 bis 21.00 Uhr ONLINE

The Art Department (Bild) 30.10. und 01.11.26 - 10.00 bis 18.00 Uhr

Besprechung der Artworks 17.11.26 - 19.00 bis 21.00 Uhr ONLINE

The Set (Video) 21.11. und 22.11.26 - 10.00 bis 18.00 Uhr

Projektbesprechung 30.01.27 - 10.00 bis 18.00 Uhr ONLINE

Projektbesprechung 27.02. und 28.02.27 - 10.00 bis 18.00 Uhr

Projektbesprechung und Präsentationsvorbereitung 03.04. und 04.04.27 - 10.00 bis 18.00 Uhr

Offener Abend mit Abschlusspräsentation 15.04.27 - 19.00 bis 22.00 Uhr


1. Wissen über KI und Stoffentwicklung 

Die Arbeit ist modular organisiert und kombiniert Präsenz-Wochenenden mit Online-Terminen. Diese Struktur ermöglicht einerseits intensive Arbeitsphasen, andererseits ausreichend Zeit für eigenständige Projektentwicklung zwischen den Modulen. Die Teilnehmenden durchlaufen den gesamten kreativen Prozess von der Stoffentwicklung über visuelle Konzeption bis hin zu Bewegtbildprototypen und Pitching.

Dabei ist jede inhaltliche Einheit direkt an die individuellen Projekte der Teilnehmenden gekoppelt. Theorie, Tool-Einführung und praktische Anwendung greifen eng ineinander. Feedbackrunden sind integraler Bestandteil des Formats und dienen sowohl der Qualitätssicherung als auch dem kollektiven Lernen innerhalb der Gruppe. Der Austausch zwischen den Teilnehmenden ist explizit erwünscht und wird moderiert.

Zu Beginn erhalten die Teilnehmenden einen verständlichen Überblick darüber, wie Künstliche Intelligenz aktuell im Filmbereich eingesetzt wird. Dazu gehört auch eine Einführung, wie man KI sinnvoll anleitet (Prompting) sowie eine Einordnung rechtlicher und ethischer Fragen, etwa zu Urheberrecht und Verantwortung.
Darauf aufbauend wird mit KI-Unterstützung an Figuren, Geschichten und dramaturgischen Grundlagen gearbeitet. Die Teilnehmenden entwickeln ihre Stoffe weiter und lernen, KI als Denk- und Entwicklungswerkzeug zu nutzen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der visuellen Gestaltung. Vermittelt werden Grundlagen zur KI-basierten Bilderzeugung, zu Bildaufbau, Lichtstimmung und Kameraeinstellungen. Auf dieser Basis entstehen Moodboards, visuelle Referenzen, Stilbilder und wiedererkennbare Figurenwelten.

Im nächsten Schritt wird mit bewegten Bildern gearbeitet. Die Teilnehmenden lernen, wie aus einzelnen Bildern kurze Videosequenzen entstehen, wie Kamerabewegungen simuliert werden können und wie eine visuelle Einheitlichkeit über mehrere Einstellungen hinweg erhalten bleibt. Auch Ton, Dialoge, Montage und Schnitt werden behandelt und in den Gesamtprozess der Projektentwicklung eingeordnet.

Über den gesamten Zeitraum hinweg finden regelmäßige Projektbesprechungen statt. Diese dienen der Reflexion des Arbeitsstands, der Einordnung neuer technischer Entwicklungen und der gezielten Weiterentwicklung der Projekte.

Das KI-Lab wird von Oliver Schütte geleitet. Ergänzend dazu wird rund die Hälfte der Module von wechselnden Expertinnen und Experten gestaltet. Diese kommen gezielt für klar umrissene Themenfelder hinzu und verfügen über ausgewiesene praktische Erfahrung in den jeweiligen Bereichen, etwa in visueller Konzeption, Bewegtbild oder Sound. Dieses Modell ermöglicht es, aktuelles Spezialwissen einzubinden, ohne den roten Faden des Labs zu verlieren. Die Teilnehmenden profitieren so von unterschiedlichen Perspektiven und Arbeitsweisen, während gleichzeitig eine kontinuierliche inhaltliche und didaktische Linie gewährleistet bleibt.


2. Branchenkontakte

Das KI Lab endet mit Pitchtraining und einer finalen Präsentation im Rahmen eines Offenen Abends an der Master School Drehbuch.