Master School Drehbuch Edition

Zum 20jährigen Jubiläum im Jahr 2015 hat die Master School Drehbuch einen Verlag gegründet:

 
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AUS FREUDE AM DENKEN!
Hintergrund der Verlagsgründung im Jahr 2015 war der stets angeregte Austausch unserer Dozentinnen und Dozenten über verschiedene dramaturgische und filmwissenschaftliche Aspekte. Daraus wurde die Idee geboren, diesen sachlichen Gedanken und Überlegungen mit einem eigenen Verlag ein Forum zu bieten. Es macht uns Freude, tiefer in bestimmte dramaturgische und filmwissenschaftliche Themen einzusteigen.

ÜBERALL!
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DER GERMAN ROOM
Der US-Writers'-Room in der deutschen Serienentwicklung
von Katrin Merkel und Timo Gößler

als Print-Version: Paperback, 296 Seiten, 23,99 € z.B. über BoD: LINK
Das eBook wird in Kürze auf allen gängigen Portalen für 18,99 Euro verfügbar sein.
veröffentlicht: September 2021

ISBN: 978-3-946930-05-1 (Print)
ISBN: 978-3-946930-06-8 (eBook)

Über dieses Buch:
Die Welt im anhaltenden Serienhype und Deutschland mittendrin:

Mehr und mehr Formate entstehen in „Writers’ Rooms“, angeführt von einem „Showrunner“. Doch was bedeuten diese US-Begriffe wirklich, wie funktioniert so ein Room und warum lässt sich das Modell nicht ohne Weiteres umsetzen – ticken deutsche Serienautor:innen, Produzent:innen und Auftraggeber einfach anders als ihre US-amerikanischen Kolleg:innen? Worin unterscheiden sie sich?
Das Buch erklärt Branchenstrukturen und Erzählkulturen in Deutschland und den USA, beschreibt detailliert die Prozesse und Tools des US-Writers’-Room-Modells und stellt sie der tradierten deutschen Serienentwicklung kritisch gegenüber. Anhand konkreter Beispiele aus aktuellen Writers’ Rooms wird herausgearbeitet, wie wir als deutsche Branche die Potenziale des nicht nur künstlerisch erfolgreichen, sondern auch wirtschaftlich extrem effizienten US-Modells besser nutzen können. Und wie wir sie als „German Room“ in die deutsche Stoffentwicklung integrieren können.

„Mit viel Kompetenz und spürbarer Erfahrung werfen Katrin Merkel und Timo Gößler einen Blick auf unsere Serienbranche im Vergleich zu den Abläufen in den USA – und geben anregende Ideen und spannende Impulse für die weitere Professionalisierung unseres Marktes. Ein Buch zur richtigen Zeit!“
Anke Greifeneder, Executive Producer / VP Original Productions EMEA Warner Media

„Der German Room ist unverzichtbar für Branchenneulinge, aber auch für etablierte Filmschaffende ein informatives, gut recherchiertes Werk, das die jüngsten Entwicklungen auf den Punkt bringt und zugleich neue Impulse setzt.“
Dennis Schanz, Produzent und Head of Development StickUp Filmproduktion, Showrunner SKYLINES (Netflix)

Über die Autor:in:

Katrin Merkel war 2004 einige Tage im Writers’ Room von THE SHIELD in Hollywood zu Gast – und sofort von der hochprofessionellen Effizienz begeistert. Sie leitete damals das Lektorat bei RTL in Köln, zuvor war sie als Autorin (unter anderem VERBOTENE LIEBE) und Lektorin tätig. Seit 2010 ist sie freiberuflich als Serien-Dramaturgin und als Dozentin für Dramaturgie und serielles Erzählen bzw. Stoffentwicklung im Writers’ Room tätig (ifs, Master School Drehbuch), außerdem arbeitet sie als Development Producer für diverse TV-Serien und lebt in Köln.

Timo Gößler saß 2006 als Autor im vom US-Showrunner Morgan Gendel gecoachten Writers’ Room der Pro7-Krimiserie UNSCHULDIG und war nachhaltig von dieser Arbeitsweise beeindruckt. Seit 2009 lehrt er Dramaturgie und Serielles Erzählen an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und gibt Writers’-Room-Workshops für die nationale und internationale Branche, seit 2015 leitet er die Weiterbildung „WINTERCLASS Serial Writing and Producing“. Darüber hinaus arbeitet er als Seriendramaturg, Development Producer und Writers’ Room Coach und lebt in Berlin.

 

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Neue Dramaturgien

ZWISCHEN MONOMYTHOS, STORYWORLD UND SERIENBOOM
von Eva-Maria Fahmüller

als Print-Version: Paperback, 152 Seiten, 9,99
als eBook: 4,99 €
veröffentlicht: November 2017

ISBN: 978-3-946930-00-6 (Print)
ISBN: 978-3-946930-01-3 (eBook)

Über dieses Buch:
"Welche neuen dramaturgischen Fragen entstehen in unserer globalisierten und digitalisierten Welt?" Das Erzählen für Film und Fernsehen verändert sich im Kontext von vereinzelten und gleichzeitig digital vernetzten Lebenswelten. Doch eine dramaturgische Diskussion darüber findet erst in Ansätzen statt: Welche neuen Überlegungen können zu einem zeitgemäßen Umgang mit Geschichten beitragen? Reicht es noch aus, heutige Drehbücher auf 2500 Jahre alte Grundlagen aus aristotelischer Poetik und Mythologie aufzubauen?
„Neue Dramaturgien“ reflektiert den Stand der gängigen Handbücher und deckt Leerstellen auf. Doch vor allem erforscht das Buch zurzeit maßgebliche, bislang kaum beachtete Entwicklungen. Was bedeutet es, Geschichten „world-driven“ zu erzählen? Welche Perspektiven entstehen im Umgang mit Figuren, mit Raum und Zeit, mit Genre und Stil?
Nicht zuletzt geht es um Quality-Serien, die aktuelle Veränderungen widerspiegeln, und es geht um die Strahlkraft ihrer dramaturgischen Elemente. Denn diese prägen zunehmend die Wahrnehmung und das Verständnis des Erzählens insgesamt. Gerade in der aktuellen Umbruchsituation wird deutlich, dass „Neue Dramaturgien“ immer auch Gesellschaftstheorien sind.

 

 

 

Presse:

Eine ausführliche Rezension von Alexander Lauber, erschienen am 31.12.17, findet sich in den Blogs stoffmuster.berlin und filmschreiben.de.
Der Podcast STICHWORT DREHBUCH des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren (VDD) veröffentlichte am 11.01.18 ein ausführliches Interview mit Eva-Maria Fahmüller zu Neue Dramaturgien.
Anfang Februar 2018 erschien im Wendepunkt, dem Fachmagazin des Verbandes für Film- und Fernsehdramaturgie VeDRA, der Artikel "Das Episodenbuch. Die Grundlagen der Neuen Dramaturgien" (S. 34).
In Realismus und Fernsehen. Über die künstliche Wiedergabe des Lebens erweitert Eva-Maria Fahmüller außerdem ihre Überlegungen zur dramaturgischen Kategorie des Stils in Bezug auf den im Fernsehen vorherrschenden Realismus (S. 15-17).
Stefanie Hennig veröffentlicht am 09.03.18 auf der Website seriasten.tv einen Bericht über das 2. Film- und Fernsehgespräch zu Neue Dramaturgien von Eva-Maria Fahmüller an der Master School Drehbuch (22.02.18) und stellt darin auch die wichtigsten Thesen des Buches vor.

masterschool-drehbuch edition fernsehen-ist-tot oliver-schütte

Fernsehen ist tot - Es lebe das Geschichtenerzählen

Ausblick auf Film und Fernsehen im Jahr 2020
von Oliver Schütte

als Print: Paperback, 80 Seiten, 6,99
als eBook: 2,99 € (Kindle und ePUB)
als Update veröffentlicht: Oktober 2017

ISBN: 978-3-9816967-9-0 (Print)
ISBN: 978-3-9816967-5-2 (Kindle)
ISBN: 978-3-9816967-4-5 (ePUB)

Über dieses Buch:
„Wie wird unsere Filmlandschaft im Jahr 2020 und wie im Jahr 2025 aussehen?“ Der Dramaturg, Dozent und Autor Oliver Schütte gibt in seinem Essay „Fernsehen ist tot – Es lebe das Geschichtenerzählen“ nicht nur einen Überblick über alle Neuerungen in Bezug auf Film und Fernsehen. Er wagt auch einen Blick in die Zukunft. Er lotet aus, wohin sich die Medientechnik – von Tablets über Apps bis zu Netflix & Co – in 10 Jahren entwickeln wird. Und er schildert detailliert deren Auswirkungen – auf die Geschichten und auf die Zuschauer oder User.
Der Essay arbeitet klare Trends heraus, die 2025 das Bild der audiovisuellen Medien bestimmen werden. Am Ende stehen Überlegungen zu der für das Verständnis der Zukunft alles entscheidenden Frage: Welche Antworten können Kreative, Hersteller und Verwerter schon heute auf die noch kommenden Entwicklungen geben? Und welche Möglichkeiten hat insbesondere die deutsche Fernseh- und Kinowelt, um sich angemessen darauf vorzubereiten?

 

 

 

Presse:

Bei STICHWORT DREHBUCH spricht Oliver Schütte am 15.09.16 zum Thema.
Die Wirtschaftswoche veröffentlicht am 01.11.16 einen ausführlichen Artikel von Oliver Schütte: Warum das Fernsehen sterben wird.
Im Rahmen von FilmStoffEntwicklung 2016, dem Tag der Dramaturgie, veranstaltet vom Verband für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA) am 05.11.16 erläutert Oliver Schütte in einem Vortrag die zentralen Thesen aus seinem Essay "Fernsehen ist tot". 
Bei Inforadio - Digitales Leben zum Thema "Wir sind Funk" über den neuen ARD/ZDF Jugendkanal im Netz nimmt Oliver Schütte am 18.12.16 im Interview Stellung zu Internet-Serien und seinem Essay.
Der Film- und Fernsehblog out takes und das cn-magazin des casting-network veröffentlichen im Juni 2017 Auszüge aus Oliver Schüttes Essay "Fernsehen ist tot - Es lebe das Geschichtenerzählen".

VON CHEFINNEN UND PRINZESSINNEN

Zwei Essays über Frauenfiguren in Film und Fernsehen
von Antonia Roeller

als Print-Version: Paperback, 108 Seiten, 9,99 €
veröffentlicht: November 2016

ISBN: 978-3-946930-02-0 (Print)

"Karrieresüchtig, machtversessen, einsam? Die Darstellung weiblicher Führungskräfte in Film und Fernsehen"
"Die Prinzessin erwacht. Moderne Märchenheldinnen in Film und Fernsehen"
Die beiden Essays von Antonia Roeller über Frauenfiguren im aktuellen Film und TV haben wir unter dem Titel „Von Chefinnen und Prinzessinnen“ in einem Buch zusammengefügt.

Über dieses Buch:
Wie hat sich das Bild von weiblichen Führungskräften in Film und Fernsehen verändert? Welches Frauenbild transportieren aktuelle Märchenfilme?
Mit der Analyse von zwei ganz unterschiedlichen Rollenbildern in Filmen und Serien zeigt Antonia Roeller, dass und wie eine Darstellung zeitgemäßer, emanzipierter Frauenfiguren möglich ist.
In ihrem Essay „Karrieresüchtig, machtversessen, einsam?“ beschreibt sie die Darstellung von weiblichen Führungskräften in Film und Fernsehen anhand ausgewählter Beispiele – von WORKING GIRL aus den 80er Jahren bis zu den Serien der Gegenwart wie DAMAGES und BORGEN.
Im zweiten Essay, „Die Prinzessin erwacht“, untersucht Antonia Roeller außerdem das Frauenbild im aktuellen Märchenfilm. Welche Identifikationsfiguren werden in zeitgemäßen Verfilmungen wie MIRROR MIRROR, CINDERELLA oder FROZEN angeboten? Welche Botschaft wird durch die Protagonistinnen transportiert?
Beide Essays schärfen den Blick auf Geschlechterrollen in Film und Fernsehen – beim Publikum, genauso wie bei Kreativen und Machern. Denn nur eine komplexere Darstellung von Frauenfiguren in den Medien führt zu einer breiten Akzeptanz neu definierter weiblicher Rollen innerhalb der Gesellschaft.

masterschool-drehbuch edition geniale-psychopathen eva-maria-fahmüller

Geniale Psychopathen, labile Kommissare

Figuren mit psychischen Störungen im aktuellen deutschen Krimi
von Eva-Maria Fahmüller

als Print-Version: Paperback, 63 Seiten, 6,99 €
als eBook: 2,99 €(Kindle und ePUB)
veröffentlicht: November 2016

ISBN: 978-3-946930-03-7 (Print)
ISBN: 978-3-9816967-1-4 (Kindle)
ISBN: 978-3-9816967-0-7 (ePUB)

Über dieses Buch:
Welche Geschichten, welche Typen, welche Standards, Muster oder Codes erzählen wir in Krimi und Thriller über psychische Krankheiten? Welche Bilder setzen sich dadurch in unserer Vorstellung fest? Der eEssay beschreibt nicht nur Hintergründe, Stereotype und Trends dieser Krimi-Figuren. Er stellt auch den Bezug zur Wirklichkeit her, indem er die einzelnen Typen als Ausdruck gesellschaftlicher Bedürfnisse und Strömungen versteht. Denn was sagen diese Darstellungen im Umkehrschluss über unsere Ängste und unsere Gesellschaft aus?
Als Anhang ist dem Aufsatz eine Erhebung der Autorin beigefügt, in der sie prominente Sendeplätze im deutschen Fernsehen in den Jahren 2013 und 2014 bezüglich der Darstellung psychischer Krankheiten untersucht.

Presse:

Der Tagesspiegel vom 15.06.15 zitiert aus der dem eEssay beigefügten Erhebung von Eva-Maria Fahmüller über die Darstellung von Film- und Fernsehfiguren mit psychischen Erkrankungen.
Ausschnitte aus einem Vortrag von Eva-Maria Fahmüller zum Thema finden sich in dem Podcast "Kaputte Helden I" in der Sendung Hörssal auf Deutschlandradio Wissen.
Auch Spiegel Online beruft sich in einem Artikel vom 01.02.15 darauf.
Psyche im Fokus, das Magazin der DGPPN (Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V.) druckt in der Online- und Print-Ausgabe 3/2015 einen groben Abriss des eEssays.
Wendepunkt, das Fachmagazin des Verbandes für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. (VeDRA), veröffentlicht im November 2015 einen Ausschnitt des Kapitels über zeitgenössische Kommissare.
Der Filmdienst rezensiert die ersten beiden eEssays im Oktober 2015.